Gegen Ausländer, die über die Dauer ihres Visums, ihrer Visumbefreiung oder ihrer Aufenthaltserlaubnis hinaus in der Türkei bleiben, wird nach dem Gesetz Nr. 6458 ein Bußgeld verhängt; je nach Dauer des Aufenthalts kann auch ein Einreiseverbot in Betracht kommen. Je länger der Verstoß dauert, desto höher fällt sowohl das Bußgeld als auch die Auswirkung auf eine erneute Einreise aus.
Der richtige Schritt in dieser Lage ist, den Verstoß von sich aus und planvoll zu bereinigen. Wir von BKT prüfen Ihre aktuelle Aufenthaltssituation, vergleichen Bußgeld und Ausreiseformalitäten mit den Möglichkeiten eines Wechsels in eine Aufenthaltserlaubnis und bestimmen gemeinsam mit Ihnen den Weg mit dem geringsten Risiko.
Für wen?
- Ausländer, die die Dauer ihres Visums oder ihrer Visumbefreiung überschritten haben
- Personen, deren Aufenthaltserlaubnis abgelaufen ist, die aber keinen Verlängerungsantrag gestellt haben
- Ausländer, deren Verlängerungsantrag abgelehnt wurde und die weiterhin im Land bleiben
- Personen, gegen die bei der Ausreise ein Bußgeld verhängt wurde und die eine erneute Einreise planen
- Arbeitgeber, die den Status ihres Personals mit einem Verstoß berichtigen möchten
- Personen, die Dauer und Umfang eines Einreiseverbots erfahren möchten
Erforderliche Unterlagen
Die folgende Liste gilt für eine typische Akte. Je nach Staatsangehörigkeit, Antragsart und Praxis der zuständigen Behörde können weitere Unterlagen verlangt werden; die verbindliche Liste erhalten Sie im Erstgespräch schriftlich.
- Pass und die Seiten mit den Ein- und Ausreisestempeln
- Falls vorhanden, die Aufenthaltskarte und die Antragsunterlagen
- Bußgeldbescheid oder Zustellungsnachweis
- Falls vorhanden, Unterlagen zur Rechtfertigung der verlängerten Aufenthaltsdauer (ärztliches Gutachten usw.)
- Adress- und Versicherungsnachweise (wenn die Statusberichtigung geprüft werden soll)
Der Ablauf Schritt für Schritt
- 1
Analyse des Aufenthalts
Anhand der Ein- und Ausreisedaten und der Erlaubnisdauern werden Beginn und Dauer des Verstoßes genau berechnet.
- 2
Vergleich der Optionen
Die Optionen Bußgeld zahlen und ausreisen, Status berichtigen oder einen Antrag stellen werden mit ihren Folgen dargestellt.
- 3
Unterlagen und Antrag
Je nach gewähltem Weg werden die Unterlagen erstellt, die erforderlichen Übersetzungen angefertigt und der Antrag abgeschlossen.
- 4
Bußgeld und Ausreiseformalitäten
Zahlung und Ausreise werden geplant; das Risiko eines Einreiseverbots wird vorab bewertet.
- 5
Plan für die erneute Einreise
Zur Dauer des Verbots und zum Zeitplan für einen neuen Antrag erhalten Sie eine schriftliche Orientierung.
Häufige Fehler
- Nach dem Erkennen des Verstoßes abwarten und ihn dadurch verlängern
- Versuchen, ohne Zahlung des Bußgelds aus dem Land auszureisen
- Ein Ticket kaufen, ohne die Dauer des Einreiseverbots bestätigt zu haben
- Nach Ablehnung der Verlängerung ohne weitere Schritte im Land bleiben
- Ein ärztliches Gutachten, das als Rechtfertigung dienen könnte, nicht belegen
Rechtsgrundlage
Die Vorschriften des Gesetzes Nr. 6458 über Ausländer und internationalen Schutz zu Visum, Aufenthalt und Verwaltungssanktionen
Rechtsvorschriften und Verwaltungspraxis können sich ändern. Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information; für eine auf Ihre Akte bezogene Bewertung ist ein Gespräch erforderlich.